Skorradalsvatn, See im Westen von Island
Skorradalsvatn ist ein großer See in der westisländischen Region Skorradalur, der sich etwa 15 Kilometer durch ein enges Tal zwischen den Gebieten Hvalfjörður und Reykholtsdalur erstreckt. Der See fungiert als Stausee mit einer Tiefe von etwa 50 Metern und ist von hohen Bergen wie dem Skarðsheiði sowie von Wäldern umgeben, die das Ufer grüner machen als bei vielen anderen isländischen Seen.
Der See entstand durch die Erhöhung des Wasserspiegels bei der Schaffung eines Stausees zur Wasserversorgung und möglicherweise zur Stromerzeugung. Die Wälder rund um das Ufer sind das Ergebnis von Aufforstungsprogrammen, die die ursprüngliche offene Landschaft schrittweise verändert haben.
Der See trägt seinen Namen vom umliegenden Tal und ist Teil der lokalen Identität der Region. Die Sommerhäuser rund um das Ufer zeigen, wie Einheimische den Ort für Ruhe und Naturerlebnis nutzen.
Der See ist über die Straße 508 leicht erreichbar, die durch die ruhigen, gut gepflegten Wege der Region führt. Besucher sollten sich auf wechselhaftes Wetter vorbereiten, besonders mit wärmerer Kleidung für die kühlen Bedingungen, und es gibt einen Campingplatz mit Einrichtungen für diejenigen, die länger bleiben möchten.
Im Gegensatz zu vielen anderen isländischen Seen ist dieses Gewässer von relativ dichten Wäldern umgeben, die das Tal alpinem Gelände ähnlicher machen als dem typischen isländischen Hochland. Diese Wälder entstanden durch bewusste Aufforstungsmaßnahmen und setzen sich Jahr für Jahr durch, während junge Bäume weiter in die Hügellandschaft vordringen.
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