Flatey, Insel in der Breiðafjörður Bucht, Island
Flatey ist eine flache Insel in der Breiðafjörður-Bucht im Westen Islands, umgeben von ruhigem Wasser und kleinen Schären. Die Insel hat keine nennenswerte Erhebung und besteht aus einer Handvoll alter Holzhäuser, Grasland und langen, offenen Küstenstreifen.
Im Jahr 1172 wurde auf der Insel ein Kloster gegründet, das sie zu einem wichtigen religiösen Zentrum im Westen Islands machte. Im 14. Jahrhundert entstand hier das berühmte Flateyarbók, eine Handschrift mit nordischen Sagas, die zu den bedeutendsten ihrer Art zählt.
Der Name Flatey bedeutet einfach „flache Insel
Eine Fähre verbindet die Insel im Sommer mit Stykkishólmur auf dem Festland, doch der Übergang hängt von den Wetterbedingungen ab, sodass man flexibel planen sollte. Wer nur für den Tag kommt, hat genügend Zeit, die Insel zu Fuß zu erkunden, da alle Punkte leicht erreichbar sind.
Die kleine Inselkirche aus dem Jahr 1926 trägt im Inneren Wandmalereien des isländischen Künstlers Baltasar Samper, der Szenen aus dem Alltag der früheren Bewohner dargestellt hat. Diese Bilder sind in einer ländlichen Kirche dieser Größe ungewöhnlich und selten zu sehen.
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