Gljúfursárfoss, Wasserfall im Vopnafjörður, Island
Der Gljúfursárfoss ist ein Wasserfall im Tal von Vopnafjörður, der über Felswände hinabstürzt und sich seinen Weg durch eine schluchtartige Landschaft bahnt. Das Wasser fließt schließlich in den Fjord und schafft dabei unterschiedliche Ansichten je nach Jahreszeit und Wasserstand.
Das Tal wurde früher von Reisenden gefürchtet, die die Gljúfursá überqueren mussten, da das Wasser gefährlich angeschwollen werden konnte. 1900 wurde eine Brücke gebaut, um diese risikoreiche Überquerung zu sichern.
Der Bau der Brücke über den Gljúfursá im Jahr 1900 erfolgte nach zahlreichen tödlichen Unfällen bei Winterüberquerungen.
Ein markierter Weg führt vom Parkplatz zu verschiedenen Aussichtspunkten entlang des Flusses, wo man die Wasserfälle und die Schlucht beobachten kann. Das Gelände ist feucht und rutschig, besonders nach Regen, daher sind geeignete Schuhe wichtig.
Das Wasser, das hier hinabfällt, wird durch Mineralien aus dem Untergrund gefärbt, wodurch die Schlucht ein Mosaik aus roten, gelben und schwarzen Steinen zeigt. Diese farbigen Schichten entstehen durch vulkanische Aktivität und sind in dieser Form in der Region selten zu sehen.
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