Padua, Universitätsstadt in Venetien, Italien
Padua ist eine Stadt im Nordosten Italiens, die sich entlang des Flusses Bacchiglione erstreckt, etwa 40 Kilometer westlich von Venedig. Die Altstadt ist von Kanälen, mittelalterlichen Türmen und weiten Plätzen geprägt, die durch enge Gassen miteinander verbunden sind.
Die Stadt wurde im Jahr 1222 zu einem wichtigen Lernzentrum, als hier die Universität gegründet wurde, an der später Galileo Galilei lehrte. Über die Jahrhunderte hinweg bewahrte sie ihre Rolle als Ort des Denkens und der Wissenschaft.
Die Universität zieht Studenten aus der ganzen Welt an, die sich in den Cafés und Buchhandlungen rund um die Piazza delle Erbe treffen. An Wochenenden verwandelt sich die Stadt in einen lebhaften Markt, auf dem lokale Produkte und frische Lebensmittel aus der Umgebung verkauft werden.
Der Bahnhof verbindet die Stadt mit Hochgeschwindigkeitszügen nach Mailand, Rom und Venedig, das in weniger als 30 Minuten erreichbar ist. Das Stadtzentrum ist kompakt und lässt sich bequem zu Fuß oder mit dem Fahrrad erkunden.
Unter den Kolonnaden des Prato della Valle, einem der größten Plätze Europas, stehen 78 Statuen berühmter Persönlichkeiten aus der Geschichte der Stadt. In der Nähe befindet sich der älteste Botanische Garten der Welt, der seit dem 16. Jahrhundert Heilpflanzen anbaut.
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