Baptisterium, Romanisches Baptisterium am Piazza del Duomo, Italien.
Der Padua-Taufbrunnen ist ein romanisches Gebäude mit zylindrischer Form, das sich an der Nordostecke des Doms befindet. Der Bau hat ein rundes Dach mit einer Kuppel und einen Altarbereich mit gemalten Darstellungen, die von Boden bis Decke die Innenseite komplett schmücken.
Der Bau begann im 12. Jahrhundert als religiöses Gebäude für Taufen. Im Jahr 1370 wurde das Bauwerk umgewandelt und diente dann als Begräbnisstätte für eine lokale Familie.
Die Fresken stammen von einem Künstler, der zwischen 1375 und 1378 etwa hundert biblische Szenen malte, darunter Geschichten aus der Genesis und Paradiesmotive. Diese Werke bedecken die gesamten Innenwände und erzählen eine vollständige Geschichte vom Anfang der Welt bis zum Jenseits.
Das Gebäude ist leicht zu finden, da es direkt neben dem Dom in Padua liegt und deutlich sichtbar ist. Die Besichtigung erfordert, dass man sich vorher über die Öffnungszeiten informiert, da es nicht ständig für alle Besucher zugänglich ist.
Das Kuppeldach zeigt eine seltene künstlerische Anordnung, bei der ein zentrales religiöses Bild von mehreren konzentrisch angeordneten Kreisen umgeben ist, die das Himmelreich darstellen. Diese geometrische Komposition war für die damalige Zeit eine ungewöhnliche Darstellungsweise und zeigt den innovativen Ansatz des Künstlers.
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