Kathedrale von Padua, Kathedrale und Basilika minor in Padua, Italien
Der Dom zu Padua ist eine Basilica minor und Kathedrale im historischen Zentrum von Padua in Italien, die Renaissancestrukturen mit barockem Dekor verbindet. Der Innenraum zeigt einen weiten Kirchenraum mit seitlichen Kapellen, während die Fassade eine schlichte Renaissance-Ordnung aufweist, die später durch ornamentale Details ergänzt wurde.
Ein Erdbeben zerstörte 1117 die ursprüngliche frühromanische Kirche, woraufhin man ab 1551 mit dem Neubau begann, der erst über zwei Jahrhunderte später abgeschlossen wurde. Der langwierige Bauprozess erklärt die Mischung aus Renaissanceentwurf und barocker Ausgestaltung im Inneren.
Der Bau fungiert als Bischofskirche der Stadt und bleibt ein lebendiger Ort für Gottesdienste und regionale kirchliche Zeremonien. Besucher treffen hier häufig auf Gläubige beim Gebet oder auf Hochzeitsgesellschaften am Vorplatz.
Der Komplex umfasst neben dem Hauptbau ein Baptisterium an der Seite und das angeschlossene Diözesanmuseum, das sich über Via Dietro Duomo erreichen lässt. Besucher sollten ausreichend Zeit einplanen, um alle drei Bereiche zu erkunden und die verschiedenen künstlerischen Epochen zu erfassen.
Das Baptisterium beherbergt mittelalterliche Fresken, die das frühere romanische Gotteshaus darstellen und so einen visuellen Einblick in die verlorene Architektur gewähren. Diese Malereien dokumentieren Formen und Details, die sonst nur aus schriftlichen Quellen bekannt wären.
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