Palermo, Hauptstadt in Sizilien, Italien
Palermo ist die Hauptstadt Siziliens an der Nordküste der Insel, wo sich breite Boulevards mit engen Gassen abwechseln und mehrere Stadtviertel unterschiedliche Architekturstile zeigen. Die Stadt liegt zwischen dem Meer und den Bergen, wobei barocke Paläste neben arabisch-normannischen Bauten stehen und offene Plätze die verschiedenen Quartiere verbinden.
Phönizische Händler gründeten die Siedlung im 8. Jahrhundert vor Christus, bevor arabische Herrscher sie im Mittelalter zu einer bedeutenden Mittelmeermacht ausbauten. Normannische Könige übernahmen die Stadt im 11. Jahrhundert und vermischten verschiedene Baustile, was heute noch sichtbar bleibt.
Der Markt von Ballarò erstreckt sich durch die engen Gassen der Altstadt, wo Händler frischen Fisch, Gemüse und Streetfood wie Panelle und Arancini verkaufen. Besucher können beobachten, wie Einheimische morgens einkaufen, dabei laut feilschen und sich über Neuigkeiten aus dem Viertel austauschen.
Der Hauptbahnhof im Süden der Altstadt bietet regelmäßige Verbindungen zum Flughafen und zu anderen sizilianischen Städten, während Hotels und Pensionen in allen Preisklassen über das gesamte Zentrum verteilt liegen. Fußgänger finden die meisten Sehenswürdigkeiten innerhalb eines Tageswegs, obwohl lokale Busse die äußeren Bezirke erschließen.
Die Cappella Palatina im Normannenpalast zeigt byzantinische Mosaiken an den Wänden und eine arabische Holzdecke darüber, beide im selben kleinen Raum vereint. Diese Kombination entstand, weil normannische Könige Handwerker aus verschiedenen Kulturen gleichzeitig beschäftigten.
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