Pescara, Hafenstadt in den Abruzzen, Italien
Pescara ist eine Küstenstadt in der Region Abruzzen an der Adriaküste, wo der Fluss Aterno-Pescara ins Meer mündet. Sandstrände erstrecken sich entlang der Uferpromenade, während das Stadtzentrum sich auf beiden Seiten des Flusses ausbreitet und durch moderne Brücken verbunden wird.
Die antike römische Siedlung Aternum wurde im Mittelalter aufgegeben, bevor 1927 zwei Ortschaften am Flussufer zu einer neuen Gemeinde zusammengeführt wurden. Nach dem Zweiten Weltkrieg musste ein Großteil der Bausubstanz wiederaufgebaut werden.
Die breite Fußgängerzone Corso Umberto I verbindet die beiden Stadthälften und dient als zentraler Treffpunkt für Einheimische, besonders an lauen Sommerabenden. Hier reihen sich Cafés und Geschäfte aneinander, während die Menschen flanieren und vor den Bars stehen.
Der Hauptbahnhof bietet direkte Verbindungen entlang der adriatischen Küstenlinie und ins Landesinnere, während der Regionalflughafen außerhalb der Stadt internationale Flüge anbietet. Die meisten Hotels und Pensionen konzentrieren sich entlang der Strandpromenade und in der Umgebung des Zentrums.
Das Geburtshaus des Schriftstellers Gabriele D'Annunzio liegt in einer ruhigen Seitenstraße unweit des Flussufers und beherbergt ein kleines Museum mit persönlichen Gegenständen. Wenige Besucher wissen, dass der Dichter hier seine Kindheit verbrachte, bevor er nach Florenz zog.
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