Basilica della Madonna dei sette dolori, Basilika minor in Pescara, Italien.
Die Basilika della Madonna dei sette dolori ist ein Kirchengebäude in Pescara mit barocker Architektur und einer dreiteiligen Fassade. Das Innere ist in drei Schiffe aufgeteilt und enthält verzierte Elemente wie Stuckarbeiten und einen geschmückten Tabernakel.
Am Ort der überlieferten Erscheinung stand eine Kapelle mit Altar; am 26. November 1665 richtete Bischof Raffaele Esuberanzio dort die Pfarrei Santa Maria dei Sette Dolori ein. Die heutige Basilika wurde am 30. Mai 1757 von Gennaro Fezzelli, Bischof von Penne und Atri, geweiht. Am 8. Dezember 1948 übertrug der Heilige Stuhl das Heiligtum den Kapuzinern, und am 16. Januar 1959 verlieh Johannes XXIII. ihr den Rang einer Basilica minor.
Jedes Jahr am 12. Mai gedenken die Einwohner des „Regenwunders“: Eine Prozession mit dem Bild in Richtung Meer endete in einem starken Regen, der die Ernte rettete. Die hölzerne Prozessionsstatue der Madonna dei Sette Dolori trägt ein vom Volk genähtes schwarzes Kleid mit Goldintarsien; ihre goldene Krone wurde 1907 zur feierlichen Krönung durch Bischof Vincenzo Sardi gestiftet.
Die Basilika befindet sich in Pescara und ist für religiöse Dienste und Besucher zugänglich. Man sollte angemessene Kleidung tragen und beachten, dass während der Gottesdienste Ruhe zu bewahren ist.
Das schwarze Gewand mit Goldintarsien der hölzernen Prozessionsstatue wurde von der Bevölkerung genäht; ihr ausdrucksstarkes Gesicht soll als Vorbild für Marienstatuen in anderen Kirchen der Provinz gedient haben. Die goldene Krone wurde 1907 für die feierliche Krönung durch Monsignore Vincenzo Sardi, Bischof von Sulmona, gestiftet.
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