Campobasso, Regionalhauptstadt in Molise, Italien
Campobasso ist eine Regionalhauptstadt in der Provinz Campobasso in Molise, Italien, die sich über ein hohes Becken auf 701 Metern Höhe erstreckt. Der alte Stadtteil liegt auf einem Hügel, während die neueren Viertel im Tal darunter wachsen.
Der Ort entstand vor dem 8. Jahrhundert als befestigtes Lager für die Vasallen des Herzogs von Spoleto. Im Laufe der Jahrhunderte wechselte die Herrschaft mehrfach, bis die Stadt im 19. Jahrhundert Teil des vereinten Italiens wurde.
Der Name stammt vom lateinischen Campus vassorum, einem befestigten Platz für Vasallen, der noch heute in den alten Gassen zu erkennen ist. Die Einheimischen zeigen Stolz auf ihre handwerklichen Traditionen, die sich in den örtlichen Werkstätten und Märkten widerspiegeln.
Ein Bahnhof verbindet zwei wichtige Linien und erleichtert die Anreise aus verschiedenen Richtungen. Lokale Busse fahren regelmäßig durch die Stadt und verbinden die alten mit den neueren Vierteln.
Die Stadt ist bekannt für die Herstellung von Messern und Schneidwerkzeugen, ein Handwerk, das in einigen Werkstätten weiterlebt. Außerdem reifen hier besondere Winterbirnen und Scamorza, ein halbfester Käse aus der Region.
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