Cremona, Mittelalterlicher Stadtstaat in der Lombardei, Italien
Cremona ist eine Kommune in der Provinz Cremona in der Lombardei, Italien, die sich am nördlichen Ufer des Po erstreckt. Die Altstadt gruppiert sich um einen zentralen Platz mit mittelalterlichen Gebäuden aus Backstein und hellem Stein, durch den schmale Gassen und breitere Straßen verlaufen.
Die Römer errichteten 218 v. Chr. einen Militärposten an dieser Stelle, der später zu einem Handelszentrum heranwuchs. Im Jahr 1098 erlangte die Siedlung kommunale Unabhängigkeit und entwickelte sich zu einem eigenständigen Stadtstaat im mittelalterlichen Norditalien.
Der Name stammt von der alten römischen Kolonie Cremona, die an einer Flussbiegung gegründet wurde und bis heute den historischen Kern der Stadt bildet. Einheimische treffen sich traditionell auf der Piazza del Comune, wo Cafés unter den Arkaden zum Verweilen einladen und das gesellschaftliche Leben der Stadt sichtbar wird.
Die Stadt lässt sich gut zu Fuß erkunden, da die meisten Sehenswürdigkeiten im historischen Zentrum nahe beieinander liegen. Der Bahnhof befindet sich wenige Gehminuten südlich der Altstadt und bietet regelmäßige Verbindungen in die umliegenden Regionen.
Im 16. Jahrhundert begann hier eine Tradition des Geigenbaus, die bis heute fortbesteht und Werkstätten hervorgebracht hat, in denen Handwerker nach historischen Methoden arbeiten. Besucher können in einigen Ateliers den Herstellungsprozess beobachten und die feinen Schritte des Handwerks aus nächster Nähe erleben.
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