Alatri, Antike Hügelsiedlung in der Provinz Frosinone, Italien.
Alatri ist eine Gemeinde in der Provinz Frosinone in Italien, bekannt für ihre antiken Befestigungen aus großen Kalksteinblöcken. Die Mauern umgeben den Hügelkern in mehreren Ebenen und verbinden das historische Zentrum mit der Hochebene darüber.
Die Erniker errichteten im 7. Jahrhundert v. Chr. eine Akropolis auf dem Hügel und bauten polygonale Mauern aus behauenen Steinblöcken. Die Römer übernahmen die Kontrolle im Jahr 306 v. Chr. und gliederten die Siedlung in ihr Straßennetz ein.
Der Dom San Paolo zeigt kunstvolle Cosmaten-Böden aus dem 13. Jahrhundert und bewahrt sakrale Gegenstände hinter dicken Steinmauern. Pilger und Besucher können die mittelalterliche Ausstattung und die liturgischen Räume besichtigen, die seit Jahrhunderten Teil des religiösen Lebens sind.
Regionale Züge verbinden den Bahnhof mit größeren Städten wie Rom und Neapel in etwa zwei Stunden Fahrzeit. Das historische Zentrum liegt auf einem Hügel, daher empfiehlt sich festes Schuhwerk für die Gassen und Treppen.
Die polygonalen Befestigungsmauern zeigen drei verschiedene Bauphasen, erkennbar an der unterschiedlichen Größe und Bearbeitung der Steinblöcke. Archäologen können die älteste Phase anhand der größeren und weniger präzise behauenen Blöcke identifizieren.
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