Acireale, Küstenstadt am Fuße des Ätna, Italien
Acireale ist eine Stadt an der Ostküste Siziliens, die sich zwischen den Hängen des Ätna und dem Ionischen Meer auf einer Höhe von etwa 100 Metern über dem Meeresspiegel ausbreitet. Die Altstadt ordnet sich um mehrere Plätze herum, die durch enge Straßen und breite Fußgängerzonen miteinander verbunden sind und von Palazzi aus dem 17. und 18. Jahrhundert gesäumt werden.
Die Stadt wurde im 17. Jahrhundert nach einem verheerenden Erdbeben im Jahr 1693 fast vollständig neu aufgebaut. Dieser Wiederaufbau prägte das heutige Stadtbild mit seinen zahlreichen barocken Kirchen und Adelshäusern, die bis heute das Zentrum dominieren.
Die barocken Kirchen im Zentrum zeigen reich verzierte Fassaden aus hellem Stein, der im Sonnenlicht golden schimmert. An Sommerwochenenden versammeln sich Einheimische auf der Piazza del Duomo, wo Cafés ihre Tische auf das Kopfsteinpflaster stellen und Familien bis in den Abend hinein spazieren gehen.
Der Hauptbereich für Besucher erstreckt sich vom Corso Umberto bis zum Piazza del Duomo, der in etwa 15 Minuten zu Fuß durchquert werden kann. Die Straßen im historischen Zentrum sind meist gepflastert und teilweise steil, weshalb bequeme Schuhe empfohlen werden.
Die Biblioteca Zelantea beherbergt eine Sammlung von rund 200.000 Bänden, darunter seltene Handschriften aus dem 16. Jahrhundert. Im selben Gebäude befindet sich eine Kunstgalerie mit Werken sizilianischer Maler, die oft von Besuchern übersehen wird.
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