Riserva naturale orientata La Timpa, Regionales Naturschutzgebiet in Acireale, Italien.
Die Riserva naturale orientata La Timpa ist ein 1999 eingerichtetes Schutzgebiet in Acireale, Sizilien. Es umfasst 225,34 Hektar entlang von etwa 6 km steiler vulkanischer Küste zwischen Acquaranni und Murtara, nahe Santa Maria degli Ammalati. Das Reservat ist ein Massiv aus unregelmäßig gestuften Vulkangesteinen und Verwerfungen, in deren Spalten dichte Vegetation wächst. Es ist in Zone A (140,20 ha) und Zone B (85,14 ha) unterteilt.
Die Felswände der Timpa entstanden durch Lavaströme des Ätna, die im Laufe von Jahrtausenden das Küstenprofil geformt haben. Das Gebiet wurde im späten 20. Jahrhundert als Naturschutzgebiet ausgewiesen, nachdem Wälder und Vegetation durch jahrhundertelange Nutzung stark zurückgegangen waren.
Der Name Timpa bezeichnet den jähen Abfall, und das Schutzgebiet erstreckt sich über rund 6 km von Acquaranni bis Murtara unterhalb von Santa Maria degli Ammalati. Von Acireale führt eine ab 1687 gebaute Zickzacktreppe, le chiazzette genannt, durch die mittleren Felsen zum Fischerdorf Santa Maria La Scala hinab. Auf dem Vorsprung stand die Fortezza del Tocco, ein Posten zur Abwehr von Piratenüberfällen.
Die Pfade können steil und uneben sein, daher sind feste Schuhe empfehlenswert. In den kühleren Monaten sind die Wege trockener und einfacher zu begehen als im heißen sizilianischen Sommer.
Der Name des Reservats stammt vom sizilianischen Wort für die steile Felswand selbst, und das Gebiet teilt sich in eine Schutzzone von 140,20 Hektar und eine Vorschutzzone von 85,14 Hektar. Der Zugang ist bewusst schwierig, wodurch dieser Streifen trotz der bebauten Küste ringsum weitgehend unberührt blieb.
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