Montone, italienische Gemeinde
Montone ist ein kleines Dorf in der Provinz Perugia in Umbrien, das auf einem grünen Hügel mit Blick auf das Tal darunter liegt. Die mittelalterliche Gemeinde wird von alten Steinmauern umgeben und durchzogen von engen, gewundenen Gassen mit Kopfsteinpflaster und gewölbten Eingängen, die seit dem 12. Jahrhundert unverändert sind.
Die ersten Aufzeichnungen über Montone stammen aus dem 10. Jahrhundert, als es unter der Kontrolle der Markgrafen von Santa Maria Tiberina stand, doch es wurde später von der Familie Fortebracci dominiert. Der berühmteste Sohn der Stadt, Andrea Braccio da Montone, wurde 1414 zum Grafen ernannt und kontrollierte später Perugia, bis er 1424 in einer Schlacht starb.
Der Name Montone bezieht sich auf Braccio Fortebracci, einen berühmten Feldherrn aus dem 15. Jahrhundert, dessen Familie die Gegend prägte. Heute kannst du in den engen Gassen und auf der Piazza Fortebraccio sehen, wie die Bewohner ihre Traditionen bewahren und regelmäßig historische Feste wie die Festa della Santa Spina abhalten, bei denen die drei Stadtteile in Wettbewerben gegeneinander antreten.
Das Dorf liegt auf einem Hügel und ist am besten zu Fuß zu erkunden, mit Treppen und steilen Wegen, daher solltest du bequeme Schuhe mitbringen. Die meisten Sehenswürdigkeiten wie die Kirche San Francesco und die Piazza Fortebraccio sind leicht zu erreichen und über einfache Wege verbunden.
In der Kirche San Francesco werden zwei der wertvollsten Reliquien des Ortes aufbewahrt - eine Dornenfragment aus der Passion Christi aus dem 15. Jahrhundert und Gegenstände mit Bezug zur lokalen Geschichte. Diese Reliquien werden jedes Jahr zu Ostern in festlichen Prozessionen verehrt, was zeigt, wie wichtig diese religiösen Schätze für die Gemeinde sind.
Die Community neugieriger Reisender
AroundUs vereint tausende ausgewählte Orte, lokale Tipps und versteckte Schätze, täglich bereichert von über 60,000 Mitwirkenden weltweit.