Norcia, Mittelalterliche Kommune in Perugia, Italien
Norcia ist eine Gemeinde in der Provinz Perugia, die auf einem Plateau im Osten Umbriens liegt und in die Nähe des Gebirgskamms der Monti Sibillini reicht. Das kompakte Zentrum ist von Wehrgängen aus dem 14. Jahrhundert umgeben und beherbergt Kirchen, Plätze und Steinhäuser.
Das Gebiet war während der Antike besiedelt, als die Sabiner im 7. Jahrhundert vor Christus Außenposten errichteten. Die Römer übernahmen später die Siedlung und entwickelten sie zu einer Gemeinde.
Die Stadt ist eng mit der mythologischen Sibylle der Apenninen verbunden, einer antiken Figur, die in lokalen Erzählungen lebt. Entlang der Straßen findet man Fleischereien und Feinkostläden, die die traditionelle Handwerk der Fleischverarbeitung weitertragen.
Der Stadtkern kann zu Fuß in etwa einer Stunde durchquert werden, indem man den Weg innerhalb der Mauern folgt. Frühling und Herbst bieten gemäßigtes Wetter zum Spaziergang, während Winter Schnee und kalte Bedingungen mit sich bringt.
Der Name der Norcinererie, der Charcuteriegeschäfte in Zentralitalien, stammt von der lokalen Meisterschaft in der Fleischverarbeitung ab. Handwerkstradition wird bis heute fortgesetzt, auch nach dem Erdbeben 2016.
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