Todi, Mittelalterliche Kommune in der Provinz Perugia, Italien
Todi erhebt sich auf einem Hügel in der Provinz Perugia und überblickt das Tibertal und die umbrischen Höhenzüge. Die Stadtmauern aus drei Epochen umschließen enge Gassen, Treppen und Plätze, die sich zwischen den Häusern aus Stein und Backstein winden.
Umbrische Stämme gründeten den Ort im 8. Jahrhundert vor Christus, bevor die Etrusker ihn befestigten und die Römer daraus die Siedlung Tuder formten. Im Mittelalter verwandelte sich die Stadt in eine freie Kommune mit eigenen Gesetzen und Bauten, die ihre Unabhängigkeit verkörperten.
Der Palazzo del Popolo, erbaut zwischen 1213 und 1233, dominiert den Hauptplatz als Zeugnis der Zeit Todis als unabhängige Kommune.
Wer die Stadt besucht, bewegt sich überwiegend zu Fuß, da die Altstadt auf verschiedenen Ebenen angeordnet ist und einige Abschnitte nur über Treppen erreichbar sind. Parkplätze liegen am Stadtrand, von wo aus man die Hauptplätze in wenigen Minuten erreicht.
Ein bronzener Krieger, genannt Mars von Todi, wurde im 19. Jahrhundert in der Nähe der Stadt entdeckt und gilt als eines der schönsten etruskischen Metallarbeiten der Antike. Das Original liegt heute in den Vatikanischen Museen, während Besucher vor Ort Nachbildungen betrachten können.
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