Convento di Montesanto, Franziskanerkloster nahe der Porta Orvietana, Todi, Italien
Das Convento di Montesanto ist ein Franziskanerkloster auf einem westlichen Hugel ausserhalb der Stadtmauern von Todi mit Kirche und Kreuzgang aus mittelalterlicher Zeit. Die Anlage zeigt typische religiose Architektur mit einer Kirche, die 1633 geweiht wurde, und historischen Gebaudekomplexen, die sich um den Innenhof gruppieren.
Das Gelaude wurde im 13. Jahrhundert ursprunglich als Schutzanlage gegen Orvieto erbaut, bevor es im 14. Jahrhundert mit einer Kirche erweitert wurde. Die religiose Gemeinschaft wechselte mehrmals: Arme Klarissen kamen 1325, spater ubernahmen Franziskaner die Verwaltung der Anlage.
Das Kloster beherbergt eine bedeutende Sammlung von Handschriften und seltenen Büchern, die heute Teil der Stadtbibliothek von Todi sind. Besucher können in dieser Sammlung Werke aus verschiedenen Epochen entdecken, die die intellektuelle Geschichte der Region widerspiegeln.
Die Anlage liegt auf einem Hugel westlich von Todi und ist zu Fuss uber die Wege rund um die Stadt erreichbar. Das Gelande beherbergt heute auch einen Konferenzsaal in einem mittelalterlichen Saal, weshalb der Zutritt je nach Veranstaltungen variieren kann.
In den 1830er Jahren wurde an dieser Stelle die sogenannte Mars von Todi entdeckt, eine antike Statueaus der etruskischen Zeit. Der Fund zeigt, dass das Gelande einstmals ein antiker Bestattungsplatz mit religiosen Bauten war, lange bevor das Kloster dort entstand.
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