Livorno, Hafenstadt in der Toskana, Italien
Livorno ist eine Hafenstadt an der toskanischen Küste am Ligurischen Meer, die durch ein System von Kanälen durchzogen wird. Die Altstadt verbindet sich mit dem modernen Hafengebiet, wo Fährschiffe anlegen und Frachtcontainer verladen werden.
Die Medici-Familie verwandelte im späten 16. Jahrhundert ein kleines Fischerdorf in einen bedeutenden Seehafen. Händler aus ganz Europa siedelten sich hier an, nachdem Gesetze verkündet wurden, die religiöse Toleranz garantierten.
Der Name stammt von einem mittelalterlichen Dorf namens Liburna, dessen Bewohner Fischer und Händler waren. Heute nutzen Einheimische die Hafenpromenade für abendliche Spaziergänge, während die Markthallen morgens mit frischem Fisch und lokalen Erzeugnissen gefüllt sind.
Die meisten Orte im Zentrum liegen nah beieinander und lassen sich zu Fuß erkunden, während die Uferpromenade einen durchgehenden Fußweg bietet. Hauptverkehrszeiten verlaufen morgens und abends ruhiger als in größeren italienischen Städten.
Unter den Straßen verlaufen unterirdische Aquädukte aus dem 17. Jahrhundert, die einst Trinkwasser in die Stadt brachten. Einige dieser Tunnel können bei besonderen Führungen besichtigt werden, wobei die Wände noch die ursprünglichen Ziegelstrukturen zeigen.
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