Terni, Industriestadt im südlichen Umbrien, Italien
Terni erstreckt sich über eine weite Ebene, die von den Flüssen Nera und Velino gebildet wird und von grünen Hügeln und Gebirgsketten in Mittelitalien umgeben ist. Drei Industriezonen prägen das Stadtbild mit Anlagen zur Edelstahlproduktion, Polymerherstellung und Entwicklung von Technologien für erneuerbare Energien.
Umbrische Stämme gründeten die Siedlung Interamna im 7. Jahrhundert vor Christus, bevor sie als römische Stadt an der Via Flaminia ausgebaut wurde. Im Mittelalter erlebte der Ort Machtkämpfe zwischen Papst und Kaiser, während die Industrialisierung im 19. Jahrhundert die Stahlproduktion einführte.
Die Basilika von Sankt Valentin bewahrt die Gebeine des Schutzpatrons der Liebenden und zieht Paare aus vielen Ländern an. Lokale Handwerker bieten in der Altstadt traditionelle Eisenwaren und Textilien an, die an die lange Handwerkstradition der Stadt erinnern.
Die Altstadt liegt auf einem Hügel über der Ebene und ist zu Fuß gut zu erkunden, während die Industrieviertel am besten mit öffentlichen Verkehrsmitteln zu erreichen sind. Die meisten Sehenswürdigkeiten befinden sich innerhalb eines kompakten Zentrums, sodass man an einem Tag die wichtigsten Orte besuchen kann.
Die Wasserfälle von Marmore in der Nähe entstanden durch römische Wasserbaukunst und stürzen über drei Kaskaden 165 Meter (541 Fuß) in die Tiefe. Das Wasser wird noch heute für Wasserkraft genutzt, sodass der Durchfluss je nach Energiebedarf reguliert wird.
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