Sampeyre, italienische Gemeinde
Sampeyre ist eine kleine Gemeinde in der Provinz Cuneo, die sich in einem Tal zwischen den Bergen der Region befindet. Die Kirche der Heiligen Peter und Paul aus dem 15. Jahrhundert prägt das Zentrum mit ihren romanischen Merkmalen und bewahrt Gemälde lokaler Künstler auf.
Die erste schriftliche Erwähnung von Sampeyre stammt aus dem Jahr 1000. Die Gemeinde gehörte zur Markgrafschaft Saluzzo und kam 1601 unter die Herrschaft des Hauses Savoyen.
Sampeyre bewahrt lebendige lokale Traditionen durch Feste wie das Cianto Viol im August, bei dem Einwohner auf Bergpfaden singend und tanzend wandern. Diese Veranstaltungen spiegeln die enge Verbindung der Gemeinde zur Natur und ihrer bergbäuerlichen Vergangenheit wider.
Der Ort liegt auf etwa 1000 Metern Höhe und ist mit dem Auto oder Bus erreichbar, mit Verbindungen zu größeren Städten wie Saluzzo. In den wärmeren Monaten sind Wanderwege und Fahrradstrecken offen, während der Winter Skimöglichkeiten und Schneeaktivitäten bietet.
In der Nähe wächst der Alevé-Wald, eines der größten Zirbelkiefernwälder Italiens mit über 600 Jahre alten Bäumen, die bereits von Virgil in der Antike erwähnt wurden. Diese uralte Waldlandschaft bildet eine seltene und weitgehend unbekannte Naturkulisse für Wanderungen.
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