Susa, Alpengemeinde im Piemont, Italien
Susa ist eine Gemeinde im Piemont, die in einem Tal in den Alpen liegt, wo zwei Flüsse zusammenfließen. Die Stadt erstreckt sich auf etwa 500 Metern Höhe und bewahrt sowohl römische Ruinen als auch mittelalterliche Bauten, die ihr Aussehen prägen.
Die Römer bauten hier eine Befestigung und einen Triumphbogen im Jahre 8 vor Christus, um ihre Kontrolle über den Bergpass zu zeigen. Später entstanden mittelalterliche Mauern und eine Kathedrale, die zeigen, wie der Ort über Jahrhunderte wichtig für die Verbindung über die Alpen blieb.
Die Kathedrale von Susa zeigt romanische Architektur und ihre Kunstwerke spiegeln religiöse Traditionen wider, die bis heute in der Gemeinde lebendig sind. Besucher können in den Gassen rings um das Bauwerk die Spuren dieser Vergangenheit sehen und verstehen, wie die Religion das tägliche Leben formte.
Die Stadt ist einfach mit der Bahn von Turin aus zu erreichen und bietet einen guten Ausgangspunkt für Wanderungen in die umgebenden Berge. Beim Besuch sollte man das Zentrum mit seinen Fußwegen erkunden und gutes Schuhwerk mitbringen, da die Wege in und um die Altstadt hügelig sind.
Das Tor des Augustus aus römischer Zeit steht noch heute an seinem ursprünglichen Platz und ist eines der wenigen erhaltenen Bauwerke aus dieser Epoche in dieser Region. Viele Besucher übersehen die feine Handwerksarbeit und die Inschriften an diesem alten Durchgang, die zeigen, wie wichtig dieser Ort für die römische Straßenverbindung war.
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