Bormio, Alpine Thermalstadt in Provinz Sondrio, Italien
Bormio ist eine Gemeinde in der Provinz Sondrio auf 1225 Metern Höhe, wo drei Täler nahe dem Stilfser Joch aufeinandertreffen. Das mittelalterliche Zentrum wird von engen Gassen durchzogen, die zu kleinen Plätzen mit Renaissance-Fassaden führen.
Die Etrusker bewohnten das Tal bereits vor der römischen Zeit, als der Ort unter dem Namen Aquae Burmiae erstmals im 6. Jahrhundert schriftlich erwähnt wurde. Durch seine Lage an wichtigen Alpenrouten entwickelte sich das Gebiet zu einem strategischen Punkt für Handel und Militär.
Die Thermalquellen ziehen seit mehr als zweitausend Jahren Besucher in diese Alpenregion und prägen das tägliche Leben des Ortes bis heute. Viele Einheimische nutzen die öffentlichen Bäder regelmäßig und pflegen damit eine Tradition, die sich durch alle Jahrhunderte hindurch gehalten hat.
Das Skigebiet umfasst 50 Kilometer markierte Pisten, darunter die Pista Stelvio, die in internationalen Wettkämpfen genutzt wird. Die Bergbahnen starten am Rand des alten Ortskerns und bringen Wintersportler zu den höher gelegenen Abfahrten.
Die örtlichen Thermalquellen halten das ganze Jahr über Temperaturen zwischen 38 und 41 Grad Celsius, was sie zu den wärmsten natürlichen Quellen der gesamten Alpenregion macht. Einige der Badeanlagen liegen in Höhlen, die über Jahrhunderte vom Thermalwasser selbst geformt wurden.
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