Rocca Pietore, italienische Gemeinde
Rocca Pietore ist ein kleiner Gebirgsort in der Provinz Belluno, gelegen am Fuß der Marmolada, des höchsten Bergs der Dolomiten. Das Dorf wird von hohen Felswänden und grünen Wäldern umgeben und verfügt über alte Häuser und Steingebäude, die die Dorfgeschichte widerspiegeln.
Das Gebiet war ursprünglich ein Militärposten der Langobarden mit einer Befestigung namens Rocca Bruna im Dorfzentrum. Später unterstand der Ort der Venezianischen Republik, die dem Dorf vom 15. Jahrhundert bis zur Napoleonischen Zeit große Unabhängigkeit bei der Selbstverwaltung gewährte.
Rocca Pietore trägt seinen Namen nach einem Turm, der einst auf dem Dorfplatz stand und ein Symbol des Schutzes für die Bewohner war. Heute können Besucher die lebendige ladinische Kultur erleben, die in traditionellen Tänzen, Volksliedern und handwerklichen Fertigkeiten von Schmieden und Holzarbeitern bewahrt bleibt.
Besucher können das ganze Jahr über kommen, wobei der Winter Skifahren und Snowboarden bietet, während der Sommer zum Wandern und Bergsteigen einlädt. Das Informationszentrum in Sottoguda stellt Karten und Führungen zur Verfügung, und die Seilbahn von Malga Ciapela erschließt das Marmolada-Gebiet sowie viele Wanderwege und Attraktionen.
Der Serrai di Sottoguda ist eine tiefe Schlucht, die von der Natur über Tausende von Jahren ausgehöhlt wurde und mit steilen Wänden, tosenden Wasserfällen und kleinen Kapellen eine zwei Kilometer lange Route bildet. Diese natürliche Passage ist mit lokalen Legenden verbunden und fühlt sich an wie ein geheimer Korridor zwischen den Felsen.
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