Bobbio, Mittelalterliche Kommune im Trebbia-Tal, Provinz Piacenza, Italien.
Bobbio ist eine Gemeinde im Tal der Trebbia in der Provinz Piacenza, etwa vierzig Kilometer südwestlich der Provinzhauptstadt gelegen. Die gewundene Humpelbrücke verbindet beide Flussufer und führt ins historische Zentrum mit mehrstöckigen Häusern und kleinen Plätzen.
Die Abtei des heiligen Kolumban entstand im frühen siebten Jahrhundert und entwickelte sich zu einem Mittelpunkt geistiger Tätigkeit mit umfangreicher Handschriftensammlung. Später geriet der Ort unter weltliche Herrschaft und durchlebte Phasen wechselnder Machthaber bis zur Eingliederung in den italienischen Nationalstaat.
Der Name Bobbio leitet sich vom keltischen Begriff für Siedlung ab und spiegelt die lange Vergangenheit der Region wider. Heute sieht man diese Wurzeln in den engen Gassen und den kompakten Steinbauten, die das Ortszentrum prägen und zum Flanieren einladen.
Man erreicht die Gemeinde am besten mit dem Auto über kurvige Bergstraßen, öffentlicher Verkehr ist begrenzt. Festes Schuhwerk hilft beim Erkunden der steilen Gassen und Treppenabschnitte im Zentrum.
Das Humpelbrücken-Profil entstand nicht durch Planung, sondern durch wiederholte Reparaturen nach Hochwasser über Jahrhunderte. Jeder Bogen steht leicht unterschiedlich, was dem Bauwerk seinen charakteristischen wellenförmigen Verlauf verleiht.
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