Ponte Gobbo, Steinbogenbrücke in Bobbio, Italien
Der Ponte Gobbo ist eine steinerne Bogenbrücke über den Fluss Trebbia in Bobbio, Italien, die sich über 273 Meter erstreckt und aus elf ungleichmäßigen Bögen besteht. Die Bögen stehen auf unterschiedlichen Höhen und erzeugen eine wellenförmige Silhouette, die dem Bauwerk seinen Spitznamen „bucklige Brücke
Mönche der Abtei San Colombano bauten die obere Struktur im 7. Jahrhundert auf den Fundamenten eines römischen Vorgängers. Spätere Generationen reparierten und verstärkten die Bögen nach Hochwassern und Kriegen mehrfach.
Die Bewohner von Bobbio nennen den Übergang nach dem Schutzpatron der Stadt, dem irischen Mönch Columban, der im 7. Jahrhundert hier eine Abtei gründete. An Sommertagen nutzen viele Einheimische die Ufer unterhalb der Bögen als Picknickplatz und beobachten von dort aus das Leben am Fluss.
Der Übergang ist nur für Fußgänger geöffnet und bietet einen Weg durch die elf Bögen von einem Ufer zum anderen. Die unebene Steinoberfläche kann bei nassem Wetter rutschig werden, daher sind feste Schuhe empfehlenswert.
Kunsthistoriker haben Ähnlichkeiten zwischen der Silhouette dieser Brücke und dem Hintergrund der Mona Lisa von Leonardo da Vinci festgestellt. Die Theorie bleibt umstritten, aber die wellenförmige Form erinnert tatsächlich an die Brücke im berühmten Gemälde.
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