Santa Maria sopra Minerva, Römischer Tempel in Assisi, Italien.
Der Tempel der Minerva ist ein Heiligtum aus der Zeit des Römischen Reiches und steht in der Altstadt von Assisi mit erhaltener Fassade und klassischen Säulen. Das Gebäude besitzt sechs hohe Säulen im korinthischen Stil, die eine Architravplatte tragen und einen kleinen Giebel oben abschließen.
Das Gebäude entstand in der frühen Kaiserzeit und war lange Zeit ein Ort der öffentlichen Versammlung im antiken Forum. Später wurde es als christliche Kirche genutzt und erhielt einen neuen religiösen Zweck im Mittelalter.
Der Ort zeigt die Umwandlung eines römischen Heiligtums in einen christlichen Sakralbau, die sein Aussehen und seine Bedeutung für die Menschen nachhaltig verändert hat. Die Einheimischen betrachten ihn heute als Teil ihrer lokalen Identität und Geschichte.
Das Gebäude liegt zentral in Assisis Altstadt und ist zu Fuß leicht erreichbar, besonders wenn man den Hauptplatz erkundet. Der Innenraum ist offen zugänglich und ermöglicht es Besuchern, die Struktur und Details in Ruhe zu betrachten.
Das Gebäude beeindruckte den berühmten deutschen Dichter Goethe auf seiner Italienreise besonders, da es eines der wenigen antiken Bauwerke war, das noch aufrecht stand. Er beschrieb seine Begegnung damit später in seinen Reiseaufzeichnungen und half damit, es bekannter zu machen.
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