Assisi, Mittelalterliche Kommune in Umbrien, Italien
Assisi ist eine Kommune in der Provinz Perugia in Umbrien, die sich über die westlichen Hänge des Monte Subasio auf einer Höhe von 424 Metern erstreckt. Die engen Steingassen und alten Verteidigungsmauern prägen das Stadtbild dieser mittelalterlichen Siedlung.
Die Siedlung entwickelte sich aus einem umbrischen und etruskischen Zentrum zum römischen Munizip Asisium, bevor sie im 12. Jahrhundert ihre Unabhängigkeit als Kommune erlangte. Die Blütezeit im Mittelalter brachte den Bau zahlreicher Kirchen und Klöster, die noch heute das Stadtbild prägen.
Der Geburtsort des heiligen Franziskus zieht Pilger und Besucher aus aller Welt an, die durch die mittelalterlichen Gassen wandern und in den zahlreichen Kirchen innehalten. Die Bewohner bewahren seit Jahrhunderten die franziskanische Tradition der Einfachheit, was sich in der Gestaltung der öffentlichen Plätze und den lokalen Festen widerspiegelt.
Die Bahnstation verbindet die Kommune mit größeren Städten, während lokale Busse den ganzen Tag über zwischen der Unterstadt und dem historischen Zentrum in der Oberstadt verkehren. Die steilen Gassen erfordern bequeme Schuhe, und viele Sehenswürdigkeiten liegen verteilt über mehrere Ebenen der Hanglage.
Der Tempel der Minerva aus dem 1. Jahrhundert vor Christus bewahrt seine ursprüngliche Fassade mit sechs korinthischen Säulen, die später in eine christliche Kirche integriert wurden. Diese römische Struktur ist eines der am besten erhaltenen antiken Bauwerke Umbriens und steht direkt an der Piazza del Comune.
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