Pistoia, Historische Kommune in der Toskana, Italien
Pistoia ist eine Kommune in der Provinz Pistoia in der Toskana und bildet das Verwaltungszentrum des gleichnamigen Gebiets. Die Altstadt versammelt Kirchen, Klöster und Paläste um den Domplatz, der die Anlage des mittelalterlichen Stadtkerns erkennen lässt.
Galliersiedlungen, ligurische und etruskische Ansiedlungen wichen im 6. Jahrhundert vor Christus einer römischen Kolonie, die an der Via Cassia entstand. Später entwickelte sich die Stadt zu einem Handelsknotenpunkt und behielt ihre Rolle durch die mittelalterlichen Jahrhunderte hindurch.
Der Dom erhebt sich über dem zentralen Platz und trägt seit Jahrhunderten den Namen des Heiligen Zeno, während im Inneren Silberschmuck und figürliche Darstellungen an den Altären die Kirchenräume prägen. An Feiertagen versammeln sich Einwohner in den Gassen rund um die Kathedrale, und die Kirchen bleiben Treffpunkte für Gottesdienste und öffentliche Anlässe.
Ein Bahnhof an der Linie Viareggio–Florenz verbindet die Kommune mit umliegenden Ortschaften, und regionale Buslinien verkehren im gesamten Gebiet. Die Altstadt lässt sich zu Fuß erkunden, und viele Gassen führen direkt zum Domplatz im Zentrum.
Blumenmärkte und Gärtnereien rings um die Altstadt liefern Pflanzen in andere Regionen Italiens und prägen den Alltag vieler Einwohner, die in diesem Wirtschaftszweig tätig sind. Frühmorgens rollen Lastwagen mit Setzlingen und Schnittblumen durch die engen Straßen, bevor die Marktstände öffnen.
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