Andria, Antike Stadt in Apulien, Italien
Andria ist eine Stadt in der Provinz Barletta-Andria-Trani im südöstlichen Italien, die sich zwischen Olivenhainen und Weinfeldern erstreckt. Die Altstadt zeigt niedrige Gebäude aus hellem Stein, enge Wege und kleine Höfe, die sich um zentrale Plätze gruppieren.
Die Siedlung gewann ab dem 11. Jahrhundert unter normannischer Herrschaft an Bedeutung, als Graf Pietro I. von Trani den Ort ausbaute. Später diente sie als Residenz für Friedrich II., der die Region zu seinem Machtzentrum machte.
Der Dom, der einen Mix aus romanischen und gotischen Elementen zeigt, ist nach wie vor ein zentraler Ort für Andacht und Zusammenkünfte. Die umliegenden Gassen führen zu Plätzen, auf denen sich Einheimische am Abend treffen und gemeinsam essen oder reden.
Die Bahnlinie zwischen Bari und Foggia hält in der Stadt und erleichtert die Anreise für Besucher, die die Region mit dem Zug erkunden. Der historische Kern lässt sich am besten zu Fuß entdecken, da viele Gassen schmal und für Autos ungeeignet sind.
Der achteckige Bau, Castel del Monte, liegt etwa 17 Kilometer außerhalb und gehört zum UNESCO-Welterbe. Er wurde um 1240 errichtet und kombiniert Elemente aus verschiedenen Baustilen in einer geometrisch strengen Form.
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