Castel del Monte, Gotische Burg auf dem Monte Imperiale Hügel nahe Andria, Italien.
Das Bauwerk erhebt sich als achteckiger Grundriss mit acht Ecktürmen auf einem Hügel und besteht aus Kalkstein und Marmor aus der Region. Die inneren Räume sind um einen zentralen Innenhof angeordnet, wobei jede Etage dieselbe geometrische Gliederung beibehält.
Der Stauferkaiser Friedrich II. ließ das Bauwerk ab 1240 errichten, um eine Residenz zu schaffen, die militärische und repräsentative Funktionen vereinte. Die Anlage wurde innerhalb weniger Jahre fertiggestellt und blieb über Jahrhunderte nahezu unverändert erhalten.
Der Name verweist auf die exponierte Lage auf einem sanften Hügel, von dem aus früher das Land weithin überblickt werden konnte. Die geometrischen Formen und der symmetrische Aufbau lassen erkennen, dass der Bauherr großen Wert auf Ordnung und Proportion legte.
Der Zugang erfolgt über einen Weg, der vom Parkplatz zum Eingang führt, wobei das Gelände für Rollstuhlfahrer zugänglich ist. Die Räume sind über Treppen und Rampen miteinander verbunden, sodass die meisten Bereiche ohne größere Schwierigkeiten besichtigt werden können.
Die Lage wurde so gewählt, dass während der Tagundnachtgleiche das Licht durch bestimmte Fenster und Türen fällt und besondere Lichteffekte im Inneren erzeugt. Diese astronomische Ausrichtung zeigt, wie durchdacht die Planung war.
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