Malcesine, Mittelalterliche Kommune am Gardasee, Italien
Malcesine ist ein Ort an der Ostküste des Gardasees in der Provinz Verona. Das Dorf erstreckt sich zwischen dem See und steilen grünen Hängen, mit einem mittelalterlichen Schloss auf einem Felsen, das die Bucht überragt.
Der Ort wurde von Langobarden gegründet, die zwischen dem 5. und 6. Jahrhundert eine erste Befestigung errichteten. Später bauten die Skaligerherrschaft aus Verona das heute sichtbare Schloss aus und machten es zu einem wichtigen Verteidigungspunkt am See.
Der Ort trägt den Namen Malcesine, was vom lateinischen Wort für Netz stammt und die historische Bedeutung der Fischerei widerspiegelt. Heute prägen enge Gassen und alte Steinhäuser das Bild, wo Besucher die Lebensweise eines traditionellen Seedorfes erleben können.
Besucher können eine Seilbahn nehmen, die von der Stadt auf den Berg Monte Baldo führt und Wanderwege in der Höhe erschließt. Der Ort selbst liegt direkt am See und ist gut zu Fuß erkundbar, mit direktem Zugang zu Stränden und Bootsanlegern.
Der Ort gehört nicht nur dem Festland an, sondern kontrolliert auch zwei Inseln im See: die Isola di Sogno und die Isola dell'Olivo. Diese abgelegenen Inseln sind selten besucht und bieten einen interessanten Teil des Gemeindegebietes, den viele Reisende übersehen.
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