Cassano delle Murge, italienische Gemeinde
Cassano delle Murge ist eine kleine Stadt auf dem Altopiano delle Murge in der Region Bari mit mittelalterlichen Tuermen, engen Gassen und steinerbauten Haeusern. Der Ort ist von Waeldern umgeben, darunter der kuenstlich angelegte Wald Mercadante, und beherbergt bedeutende Hoehlungen wie die Grotta della Madonna mit einer holzernen Kreuzigung aus dem 14. Jahrhundert.
Der Name Cassano tauchte erstmals im 13. Jahrhundert in Dokumenten auf und leitete sich vom lateinischen Namen Cassius ab. Die Stadt erlebte mehrere Herrscher, darunter Normannen, Schwaben, Franzosen, Spanier und Oesterreicher, bevor sie 1861 Teil Italiens wurde, wobei Tuerme aus dem 11. Jahrhundert die mittelalterliche Verteidigung zeigen.
Cassano hat tiefe Wurzeln in der Landwirtschaft und Viehzucht, die noch heute das Leben prägen. Die Straßen füllen sich bei Festen wie der Festa di San Crispino mit Musik, und Einheimische bereiten traditionelle Gerichte zu, die Rezepte von Generation zu Generation weitergegeben werden.
Der Ort erreicht man bequem mit dem Auto oder dem Zug ueber die Hauptbahn- oder Autobahnstrecke, wobei der naechste Bahnhof in Acquaviva delle Fonti etwa 6 Kilometer entfernt ist. Der naechste groessere Flughafen liegt in Bari, von wo aus man leicht einen Mietwagen mieten oder mit dem Bus anreisen kann.
Das Kunstwerk Paolo da Cassano schnitzte um 1500 eine Krippe in den Felsen der Grotta della Madonna, ein seltenes Beispiel mittelalterlicher Bildhauerei direkt in die Hoehle. Diese versteckte Meisterleistung bleibt eines der geheimnisvollsten Werke der Region und wird von wenigen Besuchern entdeckt.
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