Provinz Gorizia, Ehemalige Verwaltungsprovinz in Friaul-Julisch Venetien, Italien.
Die Provinz Gorizia ist ein Verwaltungsgebiet in der nordöstlichen Ecke Italiens an der Grenze zu Slowenien. Sie umfasst küstennahe Ebenen an der Adria, Hügelland mit Weinanbau und Bergregionen in den Julischen Alpen, durchzogen von mehreren Flüssen und mit über zwei Dutzend kleineren Gemeinden.
Das Gebiet gehörte bis zum Ersten Weltkrieg zur österreichischen Donaumonarchie und wechselte nach 1918 zu Italien. Es wurde 1927 als eigenständige Provinz gegründet, nachdem es zuvor administrativ zu Udine gehört hatte.
Die Region ist von einer dreisprachigen Atmosphäre geprägt, wo Italienisch, Slowenisch und Friaulisch im täglichen Leben nebeneinander existieren. Diese Mehrsprachigkeit spiegelt sich in Ortsnamen, Speisekarten und lokalen Traditionen wider, die verschiedene kulturelle Einflüsse verbinden.
Die Region ist gut mit Straßen und Bahnverbindungen erreichbar, besonders für Reisende aus Slowenien und anderen Teilen Italiens. Die besten Reisezeiten sind Frühling und Herbst, wenn das Wetter mild ist, während Sommer an der Küste überfüllt sein kann.
Die Region grenzt unmittelbar an Slowenien und teilt eine komplexe geschichtliche Grenze, die noch heute die Landkarte und das Leben der Menschen prägt. Diese Nähe zur Grenze macht sie zu einem besonderen Ort, wo man europäische Unterschiede hautnah erleben kann.
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