Friaul-Julisch Venetien, Autonome Region in Nordostitalien
Friaul-Julisch Venetien ist eine autonome Region mit besonderem Statut im Nordosten Italiens, die an Slowenien und Österreich grenzt und sich von der Adria bis in die Alpen erstreckt. Die Region besteht aus vier Provinzen, wobei Triest die Hauptstadt ist, und umfasst Küstenebenen, Weinberge, Hügel und Gebirgsketten.
Die Gegend stand über Jahrhunderte unter wechselnder Herrschaft, darunter das Römische Reich, die Republik Venedig und die Habsburgermonarchie, was ihre Architektur und Gesellschaft prägte. Im Jahr 1963 erhielt sie den Status einer autonomen Region mit besonderen Befugnissen.
In der Region sprechen die Menschen neben Italienisch auch Furlanisch und Slowenisch, und man hört diese Sprachen täglich auf den Märkten, in den Cafés und bei öffentlichen Versammlungen. Die Küche verbindet mediterrane und mitteleuropäische Einflüsse, wobei Polenta, Frico und Gulasch nebeneinander auf den Speisekarten erscheinen.
Mehrere Grenzübergänge verbinden das Gebiet direkt mit Slowenien und Österreich, und die Straßen- und Bahnverbindungen reichen bis nach Mitteleuropa. Das Wetter reicht von mediterraner Küste bis zu alpinem Klima, daher lohnt es sich, die Kleidung entsprechend der besuchten Zone anzupassen.
Winzer produzieren hier ausgeprägte Weißweine aus einheimischen Rebsorten in den Gebieten Collio und Carso, wo mineralreiche Böden und Meeresbrisen den Charakter der Trauben beeinflussen. Die Nähe zu mehreren Ländern zeigt sich auch darin, dass manche Ortschaften zweisprachige Ortsschilder tragen.
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