Barcissee, Stausee in Valcellina, Italien
Barcis ist ein Stausee im Valcellina in der Region Friaul-Julisch Venetien in Norditalien. Das Gewässer liegt auf 402 Metern Höhe und wird von bewaldeten Hängen und Felswänden eingerahmt, die bis zum Ufer abfallen.
Der Staudamm wurde Mitte des 20. Jahrhunderts errichtet, um Wasserkraft zu gewinnen und Überschwemmungen zu kontrollieren. Die Anlage veränderte die Landschaft des Cellinatals und schuf einen neuen Lebensraum für Wasservögel.
Der Name Barcis stammt aus dem Lateinischen und erinnert an die keltische Besiedlung dieser Bergtäler. Das Dorf am Ufer hat seine Steinarchitektur bewahrt und zeigt in seinen engen Gassen die Bauweise der Voralpen.
Die Straße entlang des Sees bietet mehrere Parkplätze und Zugang zum Wasser für Paddelboote und kleine Segelboote. Wanderwege beginnen am Nordufer und führen in die umliegenden Wälder und Bergpfade.
Unter der Wasseroberfläche liegen Reste alter Brücken und Steinmauern aus der Zeit vor der Flutung. Bei niedrigem Wasserstand im Spätsommer werden diese Strukturen teilweise sichtbar und ziehen Taucher an.
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