Castello di Maniago, Mittelalterliche Burgruine auf dem Sankt-Jakobs-Hügel in Maniago, Italien
Der Burg von Maniago ist eine mittelalterliche Anlage, die auf einem Hügel oberhalb der Stadt thront und Überreste eines mächtigen Turms sowie mehrerer Wohngebäude zeigt. Die Gebäude waren rund um einen zentralen Hof angeordnet und dienten sowohl Wehr- als auch Wohnzwecken.
Die Burg wurde im 11. Jahrhundert vom Patriarchen von Aquileia in Auftrag gegeben, nachdem Kaiser Otto II. das Land zu Verwaltungszwecken vergeben hatte. Im Laufe der Jahrhunderte kam das Anwesen in die Hände verschiedener Adelsfamilien, die sich die Kontrolle teilten.
Der Burgplatz trägt die Geschichte mehrerer lokaler Familien in sich, die hier über Jahrhunderte lebten und wirkten. Heute können Besucher an den Überresten ablesen, wie eng Wohnen und Verteidigung miteinander verflochten waren.
Um die Ruinen zu erkunden, folgen Sie einem Wanderweg vom Zentrum Maniagos hinauf zum Hügelgelande und nutzen Sie die informativen Tafeln unterwegs. Der Fußweg ist in gutem Zustand und die Ausschilderung macht die Route leicht zu finden.
Der zentrale Turm der Anlage, bekannt als Turris Magna, war so imposant gebaut, dass Teile davon bis heute erhalten sind und das Bild der Ruine prägen. Seine Überreste zeigen die beachtliche Bautechnik der mittelalterlichen Architekten.
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