Duomo di Maniago, Kirchengebäude in Italien
Die Duomo di Maniago ist ein Kirchengebäude in internationaler Gotik aus dem Jahr 1488 mit einem schlichten, langgestreckten Grundriss und drei kleinen Kapellen im hinteren Bereich. Der Innenraum zeichnet sich durch hohe Decken, ein großes rundes Rosettenfenster an der Fassade und Holzdecken auf aus, während der quadratische, etwa 36 Meter hohe Glockenturm mit seinen Biforen-Öffnungen das Stadtbild prägt.
Die Kirche wurde 1488 erbaut, doch an dieser Stelle existierte bereits ein früheres Heiligtum, möglicherweise seit dem 8. Jahrhundert, wie bei Reparaturen gefundene alte Steine belegen. Im Jahr 981 schenkte Kaiser Otto II. das Land von Maniago und die örtliche Kirche dem Patriarchen von Aquileia, was die frühe Bedeutung des Ortes unterstreicht.
Die Kirche ist nach San Mauro, einem Bischof aus Parenzo, benannt und spiegelt die lokale Verehrung wider. Der Innenraum zeigt alte Wandmalereien in den drei kleinen Kapellen, die christliche Geschichten darstellen und zeigen, wie Gläubige hier seit Jahrhunderten zusammenkommen.
Die Kirche liegt im Zentrum von Maniago und ist leicht zu Fuß erreichbar, umgeben von lokalen Geschäften und Cafés, was sie zu einer angenehmen Station auf einem Spaziergang durch die Stadt macht. Der Innenraum bietet einen ruhigen Ort zum Verweilen, und Besucher sollten beachten, dass es sich um einen aktiven Gottesdienst handelt, daher ist angemessenes Verhalten erwartet.
Der Künstler Pomponio Amalteo malte 1558 ein bedeutsames Altarblatt mit dem Aufstieg Christi, in dem er die Stadt Maniago des 16. Jahrhunderts im Hintergrund darstellte. Dieses Gemälde ist besonders wertvoll, da es gleichzeitig ein religiöses Ereignis und einen seltenen visuellen Bericht über das historische Aussehen der Stadt festhält.
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