Noicattaro, italienische Gemeinde
Noicattaro ist eine kleine Gemeinde in Apulien, die auf einem Hügel zwischen zwei flachen Tälern liegt und von Weinbergen, Olivenhainen und Farmland umgeben ist. Die Stadt zeigt enge Gassen mit alten Gebäuden im Barockstil und mehreren Kirchen, die das Zentrum des täglichen Lebens bilden.
Die Stadt wurde ursprünglich Noja genannt und entstand um das Mittelalter herum, möglicherweise gegründet durch Flüchtlinge aus Dalmatien vor etwa tausend Jahren. Der Name wurde 1863 in Noicattaro geändert, um Verwechslungen mit einer anderen Stadt zu vermeiden, während die Gemeinde durch Landwirtschaft und später durch Weinanbau wuchs.
Die wöchentliche Prozession der Settimana Santa ist das Herz des Gemeinschaftslebens, wo Bewohner in schwarzen Roben und Kapuzen durch die Gassen gehen und religiöse Statuen tragen. Diese Tradition verbindet Generationen und prägt das tägliche Bewusstsein der Menschen für ihre Vergangenheit und ihren Glauben.
Die beste Zeit zum Erkunden ist in den frühen Morgen- oder späten Nachmittagsstunden, wenn die Gassen weniger voll sind und die Temperatur angenehm bleibt. Festes Schuhwerk ist empfehlenswert, da die engen, alten Straßen uneben sein können und zum Wandern durch die umliegenden Weinberge einladen.
Im Keller des Palazzo Santoro befinden sich unterirdische Tunnel aus dem 17. Jahrhundert, die ursprünglich zur Lagerung von Wein und Mehl verwendet wurden und später zum Produzieren von Baumwoll- und Leinenstoffen dienten. Diese verborgenen Kammern bieten einen seltenen Einblick in die handwerkliche Wirtschaft vergangener Zeiten.
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