Sauris, Berggemeinde in Friaul-Julisch Venetien, Italien
Sauris ist eine Gemeinde in den Karnischen Alpen, gelegen im Tal Lumiei auf etwa 1.200 Metern Höhe, wo zwei Hauptdörfer eine kleine, eng verbundene Siedlung bilden. Das Gebiet wird durch einen See geprägt, der das Tal durchfließt und die Landschaft prägt.
Die Siedlung entstand um 1300, als deutsche Bauern aus dem Hochpustertal und dem Lesachtal diese isolierte Berglandschaft besiedeelten. Diese Gründung macht sie zu einem Überrest mittelalterlicher Alpensiedlung.
Die Bewohner sprechen hier Saurano, einen lokalen Dialekt mit deutschen Wurzeln, der bis heute gepflegt wird und an mittelalterliche Tiroler Sprache erinnert. Diese Sprachform ist Teil der täglichen Kommunikation und prägt die Identität der Gemeinschaft.
Der Ort war bis 1934 nur zu Fuß erreichbar, als die erste Straße über die Berge nach Ampezzo gebaut wurde und so die Erreichbarkeit veränderte. Heute ist es ein ruhiger Ort, der sich ideal zum Erkunden der Berglandschaft eignet.
Ein Staudamm wurde zwischen 1941 und 1948 in dem Tal errichtet und schuf einen See, der die Landschaft grundlegend veränderte. Dieser See prägt heute das Bild der Gegend und ist ein markantes Merkmal des Ortes.
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