Terranuova Bracciolini, italienische Gemeinde
Terranuova Bracciolini ist eine kleine Stadt in der Provinz Arezzo in Italien, die am rechten Ufer des Arno-Flusses liegt und aus flachen Bereichen sowie sanften Hügeln besteht. Das Gebiet wird durch charakteristische Balze geprägt, etwa 100 Meter hohe erodierte Felsklippen mit warmen Farben, die sich mit grüner Vegetation vermischen und ein einzigartiges Landschaftsbild schaffen.
Die Stadt wurde 1337 von der Republik Florenz gegründet und hieß ursprünglich Castel Santa Maria, wurde aber 1862 zu Ehren des humanistischen Historikers Poggius Florentinus umbenannt. Der Ort war einst ein befestigter Ort mit Wehrtürmen und Mauern zum Schutz des Tales vor Eindringlingen.
Der Ort trägt den Namen des Humanisten Poggius Florentinus, einer wichtigen historischen Persönlichkeit aus der Gegend, was die Verbindung zwischen dem Ort und seinen berühmten Söhnen zeigt. Die Einwohner bewahren alte Rezepte und handwerkliche Traditionen in kleinen Cafés und auf Märkten, wo lokale Produkte wie die Zolfino-Bohne und Tarese-Pancetta stolz präsentiert werden.
Die Stadt liegt leicht erreichbar mit dem Auto oder Bus von größeren Städten wie Florenz, Siena und Arezzo entfernt und bietet eine praktische Basis für die Erkundung der umliegenden Gegend. Ein Besuch an Markttagen, besonders der zweiten Sonntag des Monats für den Antikmarkt oder im September für die Festa del Perdono, gibt einen besseren Einblick in das lokale Leben und die Speisen.
Der Landschaftsmaler Leonardo da Vinci wurde von den lokalen Balze-Klippen inspiriert und malte sie als Hintergrund in einigen seiner berühmtesten Werke, was zeigt, wie die dramatische Geologie des Ortes Künstler über Jahrhunderte hinweg fasziniert hat. Diese Erosionsformationen mit ihren warmen Farben und steilen Wänden gelten als eine der markantesten natürlichen Landschaften der Toskana.
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