Ariano Irpino, Gemeinde in Kampanien, Italien
Ariano Irpino ist eine Gemeinde in der Region Kampanien, die sich über drei Hügel in etwa 800 Metern Höhe erstreckt und zwischen zwei Küstenregionen liegt. Die Stadt besteht aus engen Gassen, die sich um Plätze winden, einer Kathedrale und mehreren Kirchen, die über die Hänge verteilt sind.
Um das Jahr 800 entstand hier eine Burg, um Angriffe aus dem Osten abzuwehren, deren Fundamente heute in einem Park am Stadtrand sichtbar sind. Im Mittelalter entwickelte sich der Ort zu einem Handelsposten zwischen den beiden Küsten und wuchs um die Festung herum.
Die örtliche Keramik trägt lebendige Motive in Blau, Gelb und Grün und wird in kleinen Werkstätten hergestellt, die entlang der engen Gassen liegen. Viele Familien hier arbeiten seit Generationen mit Ton und verkaufen ihre Stücke auf dem Wochenmarkt oder in den Läden der Altstadt.
Die Bahnstation liegt etwa 6 Kilometer außerhalb und verbindet den Ort mit Rom und Bari, während Busse regelmäßig ins Zentrum fahren. Planen Sie Zeit ein, um die steilen Anstiege durch die Altstadt zu bewältigen, besonders wenn Sie zu Fuß unterwegs sind.
Der Name Irpinia stammt vom oskischen Wort für Wolf ab, was auf die alten Stämme verweist, die diese Berge bewohnten, bevor Rom die Gegend eroberte. Heute erinnern Wappenschilder und Straßennamen an dieses Tier, das in der lokalen Überlieferung noch präsent ist.
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