Portogruaro, Mittelalterliche Kommune in der Metropolitanstadt Venedig, Italien
Portogruaro ist ein mittelalterlicher Ort in der Metropolitanstadt Venedig, der sich entlang des Flusses Lemene erstreckt und durch mehrere Steinbrücken verbunden wird. Die Straßen folgen einem schachbrettartigen Muster mit Laubengängen aus Backstein und gotischen Turmspitzen, die aus den Dächern emporragen.
Im Jahr 1140 genehmigte Erzbischof Gervinus den Bau eines Hafens für Fischer am Lemene, was die Entstehung des Ortes einleitete. Später entwickelte sich die Siedlung zu einem wichtigen Handelspunkt zwischen Meer und Binnenland, was den Bau von Brücken und gotischen Gebäuden nach sich zog.
Der Name stammt vom lateinischen Portus Reatinus und bezieht sich auf den alten Flusshafen am Lemene. Die Stadt liegt heute an einer wichtigen Route zwischen dem Meer und den venezianischen Hinterland, was ihre Rolle als Markt- und Handelsort prägt.
Die Eisenbahnstation Portogruaro-Caorle verbindet den Ort mit Venedig und anderen Städten in Venetien und liegt etwa zwei Kilometer südlich des Zentrums. Von der Station führen Buslinien und Fußwege direkt in die Altstadt mit ihren Laubengängen.
Der Schiffbaubetrieb Camuffo fertigt seit 1438 Boote am selben Standort und zählt damit zu den ältesten ununterbrochen arbeitenden Werften. Einige der hölzernen Brücken über den Lemene zeigen noch heute die originalen Geländer aus dem 14. Jahrhundert.
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