Cathedral of Saint Andrea, Neoklassizistische Kathedrale in Portogruaro, Italien
Die Kathedrale Sankt Andreas, italienisch duomo di Portogruaro, ist eine neoklassizistische Kirche nach einem Entwurf des Architekten Antonio De Marchi (1781–1867) aus Stevenà di Caneva. Sie besitzt drei Schiffe und misst 55,07 m in der Länge, 20,38 m in der Breite am Querschiff und 23,40 m in der Höhe bis zur zentralen Kuppel. Die Arbeiten begannen am 4. August 1793, und am 4. August 1833 weihte Bischof Carlo Fontanini den Bau.
Der Bau der heutigen Kathedrale wurde Ende des 18. Jahrhunderts in Auftrag gegeben, als die Stadt wuchs und ein größeres Gotteshaus benötigte. Sie ersetzte ein älteres Kirchengebäude, das nicht mehr den Bedürfnissen der Gemeinde entsprach.
Die Kirche ist dem Apostel Andreas geweiht und war die Pieve von Portogruaro, deren Gemeinde das Jus patronatus bis zum 31. Oktober 1951 innehatte. Ab 1586 diente sie als Hilfskirche der Bischöfe von Concordia, die bis 1974 in Portogruaro residierten; sie bleibt deren Grabeskirche. 1896 leitete Kardinal Giuseppe Sarto, der spätere Papst Pius X., hier die venezianische Regionalversammlung der Opera dei Congressi.
Die Kathedrale ist an den meisten Tagen geöffnet, aber die Zeiten können sich je nach laufenden Gottesdiensten ändern. Ein Besuch am Vormittag ist in der Regel ruhiger und ermöglicht es, das Innere in Ruhe zu erkunden.
Die Kirche blieb Grabeskirche der Bischöfe der Diözese, auch nachdem der Bischofssitz am 26. Oktober 1974 nach Pordenone verlegt worden war. Die alte Pfarrkirche Sant'Andrea hatte bis zu fünfzehn Altäre, die der apostolische Visitator Cesare Nores, Bischof von Poreč, 1584 auf neun reduzierte.
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