Marcon, italienische Gemeinde
Marcon ist eine kleine Gemeinde in der Provinz Venedig und liegt in einer flachen, von Kanalen und Graebenwerken gegliederten Landschaft. Das Stadtgebiet wird von Feldern umgeben und weist einige bescheidene Erhebungen auf, waehrend mehrere Wasserläufe das Territorium durchziehen und die Entwässerung regeln.
Der Name Marcon leitet sich moeglicher Weise von einem roemischen Landbesitzer namens Marco ab, und die Siedlung wird seit dem ausgehenden 10. Jahrhundert dokumentarisch erwaehnt. Die Landschaft gehoerte lange Zeit Klöstern und lokalen Autoritaeten, bevor sie zu Beginn des 19. Jahrhunderts während der französischen Herrschaft zur selbstaendigen Gemeinde wurde.
Marcon ist ein Ort, an dem christliche Traditionen das Gemeinschaftsleben prägen und Kirchen Mittelpunkte für Feste und Prozessionen bilden. Die Bewohner bewahren lokale Handwerkstechniken und treffen sich regelmäßig zu Veranstaltungen, die das Zusammenleben stärken.
Marcon ist leicht erreichbar mit dem Zug nach Venedig und anderen Staedten sowie mit Bussen zu benachbarten Orten. Die flache, ruhige Struktur des Ortes macht ihn ideal zum Wandern und Radfahren durch Laendliche Wege und Parks.
Waehrend des Ersten Weltkriegs betrieb Marcon einen aktiven Militärflugplatz mit Flugzeugen, der heute nur noch in Form verlassener Hangars sichtbar ist. Parallel dazu gibt es im benachbarten Gebiet ein ehemaliges Tongrubengebiet, das als öEkologisches Schutzgebiet mit Teichen und Vogelbeobachtungsmöglichkeiten entwickelt wurde.
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