Cusano Mutri, Gemeinde und Bergstadt in der Provinz Benevento, Kampanien, Italien.
Cusano Mutri ist eine Gemeinde in den Bergen der Provinz Benevento und liegt auf etwa 450 Metern Höhe inmitten von Kalksteinbergen und dichten Wäldern des Matese-Regionalparks. Der Ort erstreckt sich über ein zerklüftetes Gelände mit traditionellen Steinhäusern, die sich an die Hänge schmiegen.
Die Gegend war in der Antike unter dem Namen Cossa bekannt und war Schauplatz von Kämpfen zwischen Römern und Samniten. Im Mittelalter durchlief das Gebiet mehrere Umgestaltungen unter karolingischer und normannischer Herrschaft bis zum 15. Jahrhundert.
Das jährliche Infiorata-Fest bringt die Einwohner zusammen, um vor Fronleichnam bunte Blumenmuster auf den Straßen zu schaffen, die biblische Szenen mit lokalen Bergblumen darstellen. Diese Tradition verbindet die Gemeinschaft und zeigt die künstlerische Verbundenheit mit der natürlichen Umgebung.
Regionalbusse verbinden die Gemeinde mit benachbarten Städten und ermöglichen die Anreise aus größeren Zentren. Zahlreiche Wanderwege durchziehen die Umgebung und bieten Zugang zum Regionalpark mit seinen Wäldern und Bergrücken.
Eine Karsthöhle in den umliegenden Felsen, die als Banditen-Höhle bekannt ist, wurde von Gesetzlosen über Jahrhunderte hinweg als Unterschlupf genutzt. Diese unterirdischen Gänge erzählen Geschichten von einer Zeit, als das Berggebiet von Banditen durchstreift wurde.
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