Orta di Atella, italienische Gemeinde
Orta di Atella ist ein Ort in der Provinz Caserta, etwa 10 Kilometer von Neapel entfernt, mit einer wachsenden Bevölkerung von über 27.000 Einwohnern. Die Stadt verbindet alte und neue Strukturen, mit engen mittelalterlichen Gassen neben modernen Wohngebieten und historischen Gebäuden wie dem Palazzo San Massimo aus dem 18. Jahrhundert und mehreren Kirchen aus verschiedenen Epochen.
Die Geschichte des Ortes reicht bis zur Antike zurück, mit landwirtschaftlichen Siedlungen, die sich später zu mittelalterlichen Dörfern entwickelten; im 18. Jahrhundert erlebte es eine Zeit der Expansion unter verschiedenen Adelsfamilien. Im Jahr 1862 wurde der Ort nach der italienischen Vereinigung von Castello d'Orta in Orta di Atella umbenannt und erhielt 2004 eine Medaille für Zivilbürger.
Der Name des Ortes stammt vom lateinischen Wort für Garten und Anbauland, was die landwirtschaftlichen Wurzeln der Gegend widerspiegelt. Die Bewohner werden Ortolani genannt, ein Name, der seit langem verwendet wird und eine gemeinsame lokale Identität ausdrückt, die sich durch die Geschichte zieht.
Der Ort ist mit dem Auto über die A1-Autobahn erreichbar, mit der Ausfahrt Nola-Villa Literno, oder mit dem Zug über nahe gelegene Bahnhöfe in Frattamaggiore, Sant'Arpino und Aversa. Der historische Stadtkern mit seinen Kirchen und dem Palazzo San Massimo ist für Fußgänger leicht zu erkunden und die meisten Sehenswürdigkeiten liegen in Gehweite zueinander.
Aus diesem Ort stammen mehrere bedeutende Künstler des 17. Jahrhunderts, darunter Massimo Stanzione und Paolo D'co Finoglia, sowie der Maler Tommaso De Vivo aus dem 18. Jahrhundert. Das kulturelle Erbe erstreckt sich auch auf seltene religiöse Kunstwerke wie eine Freske der Madonna der Engel aus dem 15. Jahrhundert und eine Kapelle mit Stuckdekorationen aus dem 18. Jahrhundert, die Teil des historischen Franziskaner-Komplexes San Donato ist.
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