Provinz Caserta, Verwaltungsprovinz in Kampanien, Italien
Die Provinz Caserta ist eine Verwaltungseinheit der Region Kampanien in Süditalien und umfasst mehr als hundert Gemeinden zwischen dem Matese-Gebirge und der tyrrhenischen Küste. Das Gebiet erstreckt sich über fruchtbare Ebenen, die vom Volturno durchflossen werden, sowie über bewaldete Hügelketten im Landesinneren.
Das Gebiet gehörte bis 1927 zur Region Terra di Lavoro, die Mussolini auflöste und unter mehrere Provinzen aufteilte. Nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs wurde 1945 die Provinz Caserta neu geschaffen und zu einer eigenständigen Verwaltungseinheit.
Der Name leitet sich vom mittelalterlichen Caserta Vecchia ab, einer Bergsiedlung, die Besucher heute noch als Ruinenstadt erkunden können. Die Provinz verbindet jahrhundertealte Traditionen der Büffelmozzarella-Herstellung mit weitläufigen ländlichen Gemeinden, in denen man Handwerksbetriebe und landwirtschaftliche Höfe findet.
Die Provinz ist gut über die Autobahn und Eisenbahnlinie zwischen Rom und Neapel zu erreichen, wobei mehrere Gemeinden eigene Bahnhöfe besitzen. Besucher können einzelne Orte ansteuern oder durch die ländliche Landschaft fahren, um verschiedene Ortschaften zu erkunden.
Die Hauptstadt der Provinz beherbergte nach dem Zweiten Weltkrieg das Hauptquartier des Oberbefehlshabers der Alliierten Streitkräfte in Europa. Hier fand 1945 auch der erste alliierte Kriegsverbrecherprozess statt, bevor die Nürnberger Prozesse begannen.
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