Caserta, Provinzhauptstadt in Kampanien, Italien
Caserta ist eine Provinzhauptstadt in Kampanien, Italien, die sich etwa 30 Kilometer nördlich von Neapel am Fuß der Tifatini-Hügel erstreckt. Die Stadt verbindet moderne Wohnviertel mit älteren Straßenzügen und hat einen großen königlichen Palast als Mittelpunkt, der von weitläufigen Gärten umgeben ist.
Eine langobardische Siedlung aus dem 8. Jahrhundert bildete die Grundlage der heutigen Stadt, die sich später um einen Verteidigungsturm herum entwickelte. Im 18. Jahrhundert wählten die Bourbonen den Ort als königlichen Sitz aus und ließen dort eine monumentale Residenz errichten.
Im Stadtzentrum liegen Kirchen und Plätze aus dem 18. Jahrhundert, die zeigen, wie sich das Leben um den königlichen Hof entwickelte. Lokale Geschäfte bieten heute noch Süßwaren und Gebäck nach alten Rezepten an, die Besucher in kleinen Bäckereien probieren können.
Die Fußgängerzone rund um das historische Zentrum eignet sich gut für kurze Spaziergänge zwischen den Sehenswürdigkeiten. Lokale Züge verbinden den Ort mehrmals täglich mit größeren Städten in der Region, sodass Tagesausflüge möglich sind.
Ein komplexes System von Aquädukten, das bereits im 18. Jahrhundert angelegt wurde, versorgt die königlichen Gärten heute noch mit Wasser aus den umliegenden Bergen. Die Anlage arbeitet nur mit Schwerkraft und ermöglicht den Betrieb mehrerer Springbrunnen ohne elektrische Pumpen.
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