Nardò, Historische Kommune in Salento, Italien
Nardò ist eine Gemeinde in Apulien, die sich über das flache Salento-Gebiet erstreckt und zur Provinz Lecce gehört. Die weiß getünchten Gebäude bilden ein Netz enger Gassen, die zur Piazza Salandra im Ortskern führen.
Die Messapier gründeten diese Siedlung um das Jahr 1000 v. Chr., bevor römische Truppen im Jahr 269 v. Chr. die Kontrolle übernahmen. Die Via Traiana wurde später durch den Ort geführt und verband ihn mit den wichtigen Handelswegen der Region.
Die Kathedrale im Zentrum zeigt die charakteristischen Elemente des Barocks aus Lecce mit ihren aufwendig gearbeiteten Steinfassaden. Mehrere weitere Kirchen in der Altstadt tragen ähnliche Verzierungen, die von lokalen Steinmetzen der Region geschaffen wurden.
Die Küstengebiete von Santa Caterina und Porto Selvaggio liegen etwa eine Viertelstunde mit dem Auto vom Ortskern entfernt. Besonders in den Sommermonaten empfiehlt sich eine frühzeitige Ankunft, um die ruhigeren Stunden am Meer zu erleben.
Die Weinberge rings um den Ort liefern DOC-Weine aus Negroamaro-Trauben, einer lokalen Rebsorte mit langer Tradition in Salento. Diese Anbaumethoden folgen Techniken, die seit Jahrhunderten in dieser Gegend angewendet werden und dem Wein seinen besonderen Charakter geben.
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